Energieberatung Graz

Begriffe und Kennzahlen im Energieausweis



A
Abgasverluste
Wärme, die mit dem Abgas der Heizanlage verloren geht. Bei alten Heizanlagen kann dieser Verlust bis zu 20% des Nutzungsgrades betragen.

Außenthermostat
Messgerät der Heizanlage, welches die aktuelle Außentemperatur misst und die Vorlauftemperatur des Heizkreises in Abhängigkeit davon regelt. Bei niedrigen Außentemperaturen erhöht sich die Vorlauftemperatur, bei höheren Außentemperaturen wird die Vorlauftemperatur abgesenkt.
B
Bereitschaftsverluste
Die Verluste eines Wärmeerzeugers, die außerhalb der Brennerlaufzeit auftreten, nennt man Bereitschaftsverluste. Hohe Bereitschaftsverluste treten auf, wenn die Laufzeit des Brenners im Verhältnis zur gesamten Betriebszeit kurz ist (=Überdimensionierung), die Kesselwassertemperatur hoch und/oder der Kessel schlecht wärmegedämmt ist.

Blower-Door-Test
Mit der Blower-Door-Messung kann die Luftdichtheit eines Gebäudes geprüft werden. Durch einen Ventilator wird ein Differenzdruck von 50 Pascal erzeugt. Die dabei aus- oder einströmende Luft wird gemessen. Danach wird aus dem ermittelten Volumenstrom und dem Gebäudeluftvolumen die n50-Luftwechselrate (bei 50 Pascal) errechnet.

Brennwerttechnik
Bei Heizkesseln mit Brennwerttechnik wird im Vergleich zu herkömmlichen Kesseln auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas genutzt. Dies ermöglicht eine vollständigere Nutzung des Energiegehalts der Brennstoffe (Öl, Gas, Holz). Der Wirkungsgrad steigt dabei mit dem Wasserstoffgehalt des Brennstoffes.

Bruttogrundfläche
Die Bruttogrundfläche ist die Summe der Grundflächen aller Geschosse eines Gebäudes inkl. aller Wände.
D
Dampfbremse
Die Dampfbremse „bremst“ die Dampfdiffusion durch einen Bauteil. Sie soll verhindern, dass feuchtwarme Raumluft in die Konstruktion eindringt und dort als Tauwasser ausfällt.

Dampfdiffusionswiderstand
Wasserdampf kann nicht ungehindert in Bauteile eindringen, da diese der freien Diffusion einen Widerstand entgegensetzen, der als Dampfdiffusionswiderstand bezeichnet wird. Wie groß dieser Widerstand ist, hängt vom jeweiligen Baustoff ab. Materialien die der Wasserdampfdiffusion weniger Widerstand entgegenstellen werden als diffusionsoffen bezeichnet.

Drainage
Allgemein versteht man unter Drainage eine Entwässerung des Bodens mit Hilfe technischer Maßnahmen. Im Bauwesen dienen Drainagen zur unterirdischen Erfassung und Abfuhr von Wasser, um Feuchteschäden an der Bausubstanz zu vermeiden.
E
Energieträger
Als Energieträger werden Medien (Stoffe, Strahlung usw.) bezeichnet, die für den menschlichen Bedarf nutzbare Energie beinhalten. Es gibt fossile, nicht regenerierbare Energieträger (Öl, Gas, Kohle) und erneuerbare Energieträger (Sonnenstrahlung, Wasserkraft, Windkraft, Erdwärme, Biomasse, usw.).

erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien sind Energien aus Quellen, die sich entweder kurzfristig von selbst erneuern oder deren Nutzung nicht zur Erschöpfung der Quelle beiträgt. Dies sind z.B. Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlung (Sonnenenergie), Erdwärme (Geothermie) und die durch Gezeiten erzeugte Energie. Eine andere Quelle erneuerbarer Energien ist das energetische Potenzial (Biogas, Bioethanol, Holz u. a.) der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen Biomasse.
G
Glasrandverbund
Die Glasscheiben von Fenstern mit 2 oder 3 Scheiben sind mit einem Abstandhalter verbunden, der einen abgeschlossenen Scheibenzwischenraum herstellt. Der Glasrandverbund stellt eine Wärmebrücke dar, weshalb die Wärmeverluste von dessen Länge abhängen. Daher sind große Fenster - möglichst ohne Sprossen - günstiger als kleine Fenster. Auch das Material des Abstandhalters spielt eine wesentliche Rolle.

g-Wert (Energiedurchlassgrad)
Der Energiedurchlassgrad oder g-Wert gibt an, wie viel Prozent der Sonnenenergie durch transparente Bauteile ins Innere eines Gebäudes gelangen können. Fenster mit gutem U-Wert besitzen üblicherweise einen geringen g-Wert und umgekehrt.
H
Heizenergiebedarf/Endenergiebedarf
Jene Energiemenge, die erforderlich ist, um den Heizwärmebedarf, den Warmwasserwärmebedarf und alle Verluste der Heizung und Warmwasserbereitung abzudecken.

Heizkörperthermostat
Regelungseinrichtung am Heizkörper. Das Ventil regelt den Durchfluss des Heizwassers zum Heizkörper und wird z.B. dann geöffnet, wenn die eingestellte Soll-Temperatur unterschritten wird.

Heizlast
Die Heizlast eines Gebäudes ist die berechnete maximal benötigte Leistung des Heizsystems, die sich bei Norm-Auslegungsbedingungen ergibt. Diese „Spitzenleistung“ ist nur an wenigen Tagen des Jahres nötig. Eine Heizlastberechnung ist Grundlage für die Auslegung des Kessels, der Heizkörper und weiterer Bestandteile der Heizanlage wie Pumpen, Regulierventile, Thermostatventile, etc.

Heizwärmebedarf
Unter Heizwärmebedarf versteht man jene Energiemenge, die vom Heizsystem (Heizkörpern oder Heizgeräten) an den zu beheizenden Raum abgegeben werden muss, um diesen Raum auf eine definierte Temperatur zu beheizen (Nutzenergie). Die Wärmemenge für die Warmwasserbereitung, Verluste der Heizungs- und Warmwasserleitungen sind nicht enthalten.

Hinterlüftung
Darunter versteht man einen belüfteten Hohlraum hinter oder zwischen Bauteilen oder deren Schichten. In der Regel gibt es eine Hinterlüftung zwischen Dämmschicht und Verkleidung zum Abtransport von Feuchte. Hinterlüftungen finden sich beispielsweise unter der Dachhaut bei Kaltdächern oder hinter vorgesetzten Fassaden an Außenwänden.

hydraulischer Abgleich
Die einwandfreie Funktion der Heizanlage hängt unter anderem davon ab, dass jede Heizeinrichtung im späteren Betrieb den Heizwasserstrom erhält, der in der Planung errechnet wurde. Das geht nicht von selbst, sondern bedarf nach erfolgter Montage und Befüllung mit Wasser einer sorgfältigen, als hydraulischer Abgleich bezeichneten, "Einregulierung". Ein mangelhafter hydraulischer Abgleich kann zu Funktionsstörungen sowie zu erhöhtem Brennstoff- und Pumpenstromverbrauch führen.
J
Jahresarbeitszahl (JAZ)
Die Jahres-Arbeitszahl wird zur Beschreibung der Energieeffizienz von Wärmepumpen verwendet. Sie sagt aus, wie viel elektrische Energie im Verhältnis zur abgegebenen nutzbaren Wärme für den Betrieb über ein ganzes Jahr erforderlich ist. Nicht enthalten sind in dieser Definition alle weiteren Verbräuche, wie z.B. Verteilenergie (Ventilatoren oder Umwälzpumpen), Abtauvorrichtungen (z.B. Heizstäbe) und Soleumwälzpumpen.
K
Kaltdach
Ein Kaltdach ist eine unter der Dachhaut belüftete Dachkonstruktion.

Kondensation
Allgemein versteht man unter Kondensation den Übergang eines Stoffes aus seiner Gasphase in den flüssigen Aggregatzustand. Luft kann umso mehr Wasserdampf aufnehmen, je wärmer sie ist. So steigt bei gleich bleibender Wasserdampfmenge (absolute Luftfeuchtigkeit) aber sinkenden Temperaturen die relative Luftfeuchtigkeit so lange an, bis die Luft zu 100 % mit Wasserdampf gesättigt ist. Da unter Umgebungsbedingungen die relative Luftfeuchtigkeit nicht weiter ansteigen kann, kondensiert bei Erreichen dieses sogenannten Taupunktes der Wasserdampf. An Oberflächen von Bauteilen kann sich Wasserdampf in Form von Kondensat niederschlagen, wenn deren Temperatur unter der Taupunkttemperatur der Luft liegt.
L
Leistungszahl (COP)
Die Leistungszahl oder der COP (Coefficient of performance) bezeichnet den thermischen Wirkungsgrad von Wärmepumpen in einem bestimmen Betriebspunkt. Sie gibt das Verhältnis der von der Wärmepumpe abgegebenen Wärmeleistung zur aufgenommen elektrischen Antriebsleistung an. Die Leistungszahl ist abhängig von der Temperatur der Wärmequelle und der Heiztemperaturen der Wärmepumpe und ist somit an jedem Betriebspunkt unterschiedlich. Um Wärmepumpen miteinander vergleichen zu können, wird deren Leistungszahl jeweils für gewisse Betriebspunkte angegeben, z.B.:
A2W35 für Luft/Wasser Wärmepumpen (A2: Luft (air) 2 °C, W: Vorlauftemperatur (Wasser) 35 °C)
B0W35 für Sole/Wasser Wärmepumpen (B0: Sole (brine) bei 0 °C)
W10W35 für Wasser/Wasser Wärmepumpen

Luftdichtheit
Unter Luftdichtheit wird prinzipiell das Verhindern der Einströmung von Luft in Bauteile von innen nach außen verstanden. Sichergestellt wird dies durch eine meist an der Innenseite des Gebäudes angebrachten Luftdichtheitsschicht (Innenputz, Dampfbremse, etc.). Geprüft wird die Luftdichtheit durch ein Differenzdruckverfahren, den Blower-Door-Test.

Luftwechselrate
Die Luftwechselrate gibt an, wie oft das gesamte Luftvolumen eines Raumes bzw. Gebäudes pro Stunde ausgetauscht wird.
N
Nachtabsenkung
Regelungseinrichtung, die automatisch (Zeitschaltuhr) für eine bestimmte Zeit die Vorlauftemperatur des Heizkessels herunter regelt und so eine Raumtemperatur von ca. 17°C sicherstellt. Ein weiteres Absenken ist nicht anzuraten, da bei unzureichend gedämmten Gebäuden oder bei Wärmebrücken Bauteile stark auskühlen und die Gefahr der Schimmelbildung besteht.

Nutzungsgrad
Der Nutzungsgrad gibt an, wie viel der eingesetzten Energie gemittelt über ein ganzes Jahr, wirklich genutzt werden kann.
P
Passivhaus
Ein Passivhaus ist laut Definition des Passivhaus-Instituts Darmstadt ein Gebäude, in dem ohne aktives Heizsystem und ohne Klimaanlage im Winter wie im Sommer eine hohe Behaglichkeit erreicht werden kann.

Perimeterdämmung
Als Perimeterdämmung bezeichnet man die Wärmedämmung von erdberührten Bauteilen von Gebäuden und Bauwerken an ihrer Außenseite. Diese kann sich unterhalb der Bodenplatte eines Gebäudes oder an der Außenseite einer im Erdreich eingebundenen Kelleraußenwand befinden.

Photovoltaik
Darunter versteht man die Umwandlung von Solarenergie in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen. Der Strom wird entweder über einem Wechselrichter ins Stromnetz eingespeist oder dient zur dezentralen netzunabhängigen Stromversorgung (z. B. Parkscheinautomaten). Analog zu den Kollektoren einer Solaranlage hängt auch bei den Photovoltaik-Modulen der Ertrag von deren Orientierung (möglichst nach Süden) und dem Neigungswinkel (maximaler Jahresertrag bei ca. 30° Neigung) ab. Eine Verschattung sollte jedenfalls vermieden und die Module vollständig hinterlüftet werden.

PLUS-Energiehaus
Beim Plusenergiehaus handelt es sich um ein Gebäude auf höchstem Passivhaus-Standard, das rein rechnerisch mehr Energie gewinnt, als es verbraucht. Dazu ist es mit zahlreichen Photovoltaikzellen zur solaren Stromerzeugung ausgestattet, weitere Anlagen können Solarkollektoren, Wärmerückgewinnung und Erdwärmetauscher sein.

Primärenergiebedarf
Der Primärenergiebedarf umfasst zusätzlich zum Endenergiebedarf, jene Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb der Systemgrenze des Gebäudes bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung des Energieträgers benötigt wird.

Pufferspeicher/Lastausgleichsspeicher
Ein Pufferspeicher nimmt über einen Wärmetauscher Wärme vom Heizungswasser oder einer Solaranlage auf und gibt diese Wärme zeitverzögert wieder ab. Wichtig ist ein Pufferspeicher für Holzheizkessel, insbesondere bei Verwendung von Stückholz, da diese Kessel in der Leistung schwer regelbar sind. Lastausgleichsspeicher dienen der Laufzeitverlängerung, Pufferspeicher dienen der Laufzeitverlängerung und als Energiespeicher.
R
Regelung
Verluste der Heizung können durch optimale Regelung minimiert werden. Wichtige Ansatzpunkte sind: Wärme soll nur dahin gelangen wo sie zur Zeit auch benötigt wird (Heizkörper- und Raumthermostate), Vorlauftemperatur soll nur so hoch sein, wie sie zur Erfüllung des Heizzweckes unbedingt erforderlich ist (Nachtabsenkung, Außenthermostat), die Feuerungsleistung des Brenners soll so eingestellt werden, dass unnötige Bereitschaftsverluste vermieden werden.
S
Schimmel
Als Schimmel werden mikroskopisch kleine Pilze bezeichnet, die aus vielfach verzweigten Pilzfäden bestehen. Bei Vorhandensein von ausreichender Feuchtigkeit und Nährstoffen wachsen Schimmelpilze bei Umgebungstemperaturen auf den verschiedensten Unterlagen. Wenn auf Bauteilen Schimmel sichtbar wird, bedeutet dies, dass der Pilz diesen Bauteil schon seit längerer Zeit befallen hat und bereits größere Bereiche als an der Oberfläche sichtbar besiedelt.

Solaranlage
Eine Solaranlage wandelt die Strahlungsenergie der Sonne in Wärmeenergie um und wird zur Warmwassererwärmung oder zur Erwärmung des Heizwassers eingesetzt. Der Ertrag einer Solaranlage hängt von der Orientierung (möglichst nach Süden) und dem Neigungswinkel (ca. 45° bei Ganzjahresnutzung) ab. Verschattung sollte jedenfalls vermieden werden.
T
Thermografie
Thermografie-Aufnahmen basieren auf der Grundlage, dass jede Oberfläche Wärmestrahlung abgibt. Die Intensität dieser Abstrahlung nimmt mit der Temperatur der Oberfläche zu. Mit einer Wärmebildkamera können die Temperaturen farblich dargestellt werden. Thermografie-Aufnahmen werden sinnvollerweise zur Ortung energetischer Schwachstellen oder zur Überprüfung der Qualität von wärmetechnischen Sanierungen eingesetzt.

thermische Hülle
Die thermische Hülle ist jene das Gebäude umgebende Hülle, die durch die wärmegedämmten oder wärmeabgebenden Bauteile gebildet wird. Diese stimmt aber nicht immer mit der tatsächlichen Gebäudehülle überein.
U
U-Wert
Der U-Wert (früher k-Wert genannt) oder Wärmedurchgangskoeffizient ist ein Maß für den Wärmedurchgang durch einen Bauteil. Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme durch einen Quadratmeter eines Bauteiles fließt, wenn sich die beidseitig anliegenden Lufttemperaturen um 1° Kelvin unterscheiden. Die Einheit ist Watt pro Quadratmeter und Kelvin: [W/m²K]. Der U-Wert eines Bauteiles hängt hauptsächlich von der Dicke und der Wärmeleitfähigkeit seiner Baustoffschichten ab. Je kleiner der U-Wert ist, desto weniger Wärme wird durch den Bauteil geleitet.
V
Vorlauftemperatur
Temperatur des Heizwassers nach Verlassen des Kessels, die den Heizkörpern oder der Flächenheizung zugeführt wird. Die Rücklauftemperatur ist dementsprechend die Temperatur des abgekühlten Wassers, das wieder zum Kessel zurückströmt.
W
Wirkungsgrad
Auch der Wirkungsgrad gibt im Unterschied zum Nutzungsgrad das Verhältnis der eingesetzten Energie zur nutzbaren Energie unter bestimmten optimalen Normbedingungen. Er ist also immer höher als der Nutzungsgrad.

Wärmebrücke
Wärmebrücken sind Stellen eines Gebäudes oder Bauteiles, an welchen durch geometrische Bedingungen (z.B. Gebäudeecken, auskragende Balkonplatten) oder Veränderungen im Baumaterial (Stahlstütze im Mauerwerk) stärkere Wärmeströme auftreten. Dies führt zu einer Änderung der inneren Oberflächentemperatur in diesem Bereich und somit zu einem erhöhten Energieverbrauch und einer Beeinträchtigung der Behaglichkeit. Im Bereich von Wärmebrücken kann es vermehrt zu Kondensatbildung und als Folgewirkung zu Schimmelbildung kommen. Umgangssprachlich wird dafür auch oft der – physikalisch nicht korrekte – Begriff "Kältebrücke" verwendet.

Wärmepumpe
Die Wärmepumpe ist eine Maschine, die Wärme von einem niedrigen Temperaturniveau unter Einsatz von Strom auf ein höheres Temperaturniveau bringt. Durch eine Wärmepumpe wird einer Wärmequelle (Erde, Wasser, Luft) Wärme entzogen. Diese Wärme wird z.B. für die Heizung oder die Warmwasseraufbereitung genutzt.

Wärmerückgewinnung
Unter Wärmerückgewinnung einer Lüftungsanlage versteht man, dass der Abwärme der Raumluft Energie entzogen wird und zur Erwärmung der kalten Außenluft verwendet wird. Dazu werden Wärmeüberträger eingesetzt, die als Wärmetauscher bezeichnet werden.

Wärmeleitfähigkeit
Unter Wärmeleitfähigkeit versteht man die Fähigkeit eines Stoffes Wärme zu transportieren. Sie ist eine temperaturabhängige Materialkonstante.

Wärmedämmverbundsystem (WDVS) oder Vollwärmeschutz
Ist die Bezeichnung für Dämmplatten, die an die Wand geklebt und/oder gedübelt, armiert und dann verputzt werden.

Winddichtheit
Unter Winddichtheit versteht man im Gegensatz zu Luftdichtheit das Verhindern der Einströmung von Luft in Bauteile von außen nach innen.

Wärmemengenzähler
Ist ein Messgerät zur Verbrauchserfassung in einer Heizanlage. Wärmemengenzähler sind im Gegensatz Heizkostenverteilern Messgeräte, das heißt, dass sie halten den tatsächlichen, absoluten Energieverbrauch fest.

Wärmebereitstellungsgrad
Der Wärmebereitstellungsgrad gibt an, wie viel Wärmeenergie aus der Abluft auf die Zuluft übertragen wird. Je höher dieser Wert ist, desto effizienter ist der Wärmetauscher und somit die Wärmerückgewinnung.

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